angst-lust

Aufgepasst! www.angst-lust.de ist ein Angebot des Erlebnisexperten Jochen Schweizer und DIE Community für alle Adrenalin-Junkies und Anhänger von Bungee-Jumping, House-Running und Base-Flying. „angst-lustige“ sind auf der Suche nach immer neuen, aufregenden Kicks – denn das einzige was zählt, ist das Erlebnis und der unvergessliche Augenblick – immer wieder! Unter www.angst-lust.de bekommen Action-Süchtige alle Infos, Termine und Tickets zu ihrem persönlichen Kick.

Auszug aus der Biographie von Jochen Schweizer:

"Eigentlich sollte man meinen, dass Angst und Lust zwei Gefühle sind, die einander ausschließen. Aber in diesem einen Augenblick, in diesem unglaublich intensiven Moment, in dem du da oben stehst, um dich fallen zu lassen – in diesem Moment berühren sich Angst und Lust! Eine neue Erfahrung entsteht. Wenn man es von außen betrachtet, stellt man fest: Das Spiel mit der Angst verschafft mir Lust. Wieder so ein merkwürdiges Zusammenfallen von Gegensätzen.  Aber mehr noch: Diese Gleichzeitigkeit von zwei eigentlich vollkommen gegensätzlichen Gefühlen ist genauso paradox wie ein Mensch, der den freien Fall in Bodennähe erlebt, obwohl er dafür von der Natur ganz sicher nicht geschaffen wurde. Aber gerade deswegen, gerade weil der Springer in diesem einen Moment des Sprunges die für ihn vorherbestimmte Daseinsebene durchbricht, wächst er über sich hinaus. Er erlebt sich selbst in einem Zustand, der ihm fremd ist: Er kann fliegen!"

Der psychologische Aspekt der „Angstlust“:

Der Lustgewinn bei Risikosportarten ist untrennbar mit Ängsten verbunden. Gefühle und Emotionen begleiten jede Art von Entscheidungsprozessen. Unter den Emotionen wie beispielsweise Freude, Ärger und Hoffnung, spielen vor allem Angst und Furcht eine Hauptrolle. „Angst ist ein Instrument des Körpers, Adrenalin zu produzieren, aufmerksamer zu sein. Nur wer sie nicht kontrolliert, entwickelt Panik und reagiert hektisch - hier erst lauert dann die Gefahr.“ Geprägt wurde der Begriff der Angstlust in den 50er Jahren vom ungarisch britischen Psychoanalytiker Michael Balint. Kurz gesagt, verspürt derjenige Angstlust, der sich freiwillig äußerer Gefahr aussetzt, mit der zuversichtlichen Hoffnung, alles werde gut enden.

Ein Bungeesprung z.B. ist deshalb ein so ungeheuer aufwühlendes, intensives Erlebnis, weil das Gehirn die potentiell bedrohliche Situation natürlich erkennt. Es signalisiert dem Körper absolute Lebensgefahr und schüttet Adrenalin aus. Selbst, wenn du eigentlich weißt: „Ich bin durch ein Seil gesichert, der TÜV hat die gesamte Konstruktion geprüft, viele Tausend Menschen sind vor mir gesprungen…“. Wir können diesen Automatismus der Angst, der ja eine evolutionäre Notwendigkeit darstellt, nicht ausschalten. Das Unterbewusstsein spürt Gefahr, ganz egal, was dein Kopf dir sagt. Aus diesem Spannungsfeld resultiert der ganz besondere Reiz des Bungeesprungs. Was daraus folgt, ist etwas, was man als „Angstlust“ bezeichnen könnte.

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